Regenwasser nutzen

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Jeder, der einen mehr oder weniger großen Garten hat, weiß was es heißt, in der trockenen Jahreszeit seine Anpflanzungen zu bewässern: Es geht ins Geld! Vor allen längere Trockenzeiten lassen Rasen und Gemüsebeete dürsten, und angesichts der Wasserrechnung wird nur am späten Abend etwas Wasser gegeben. Deswegen sind viele Gärtner wieder dazu übergeganbgen, Regenwasser aufzufangen und zu speichern. Wenn es sich lohnt, in großen unterirdischen Zisternen, wenn nicht, mit einer Regenwassertonne hinter dem Haus.

Schöne Regentonnen

grüner Garten

Saftiges Grün braucht viel Wasser im Sommer

Weil aber immer mehr Gärten zu einem bestimmten Thema angelegt werden, können auch die Wassertonnen mit einbezogen werden. Künstliche Regentonnen sehen nicht mehr danach aus, was ihre Bestimmung ist. Sie werden in immer schöneren Designs hergestellt, als Märchenbrunnen, Säulen oder Wandtanks, und nutzen uns so neben der Speicherung von Regenwasser als schöne Gestaltungsmittel im Garten.

Regenwassertonnen, die aussehen wie ein abgesägter Baum, sehen von weiten nicht mal mehr wie Plastik aus. Sie sehen dem nachgebildetem Objekt täuschend ähnlich, am besten kommen sie dabei zur Geltung, wenn sie schon eine Weile im Garten stehen und von den Umwelteinflüssen beeinflußt wurden. Aber auch Regentonnen im Terrakotta – Stil sind sehr beliebt.

Wasser speichern mit der Regenwassertonne

Das sind dann einmal Gestaltungsmittel, die nicht nur schön aussehen im Garten, sondern auch noch einen hohen Nutzen bringen. Vielfach beträgt der Inhalt über 300 Liter, da kann schon eine ganze Menge Regenwasser auf Vorrat gehalten werden. Angeschlossen werden sie vorzugsweise an ein Fallrohr, und das muß nicht immer nur vom Wohnhaus sein. Auch eine Garage, ein Carport oder einen Geräteschuppen kann man mit einer Dachrinne und einem Fallrohr ausstatten – jede erdenkliche Dachfläche kann zum Sammeln von Regenwasser genutzt werden.

Wenn mehrere kleinere Quellen vorhanden sind, hat das sogar einen Vorteil. Denn dann kann man die Regentonnen auch an verschiedenen Stellen im Garten aufstellen, und hat so mit dem Gießwasser keine langen Wege zu laufen. Vielleicht sogar in der Nähe unserer Hochbeete!

Regenwasser Vorteile

Rasen im Sommer

Rasen kann im Sommer vertrocknen. Mit Wasser aus der Regentonne kann er feucht gehalten werden

Das natürliche Wasser ist auch immer noch besser zu unseren Pflanzen, als das chemisch aufbereitete Trinkwasser aus der Leitung. Dazu ist es wesentlich weicher, wenn auch vielleicht nicht ganz so steril und sauber wie das Wasser aus der Wasserleitung, aber eben aus der Natur.

Mit einer Gießkanne ist es fast immer bequem aus der Regentonne zu entnehmen, an einigen Tonnen kann man auch einen Schlauch anschließen und dann mit oder ohne Pumpe den Garten wässern. Für eine Bewässerung des Rasens nach dem Mähen im Sommer eignet sich auch einer dieser Schläuche, die viele tausend Löcher haben und die Rasenfläche kontinuierlich mit Wasser versorgen können. Da braucht man nicht einmal eine Pumpe!

Auf jeden Fall macht sich der Einsatz der Regenwassertonnen bemerkbar, wenn das nächste mal die Wasserrechnung ins Haus flattert.

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Rasen mähen im Sommer

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Für einen schönen grünen dichten Rasen ist neben der richtigen Aussaat und dem Wässern auch der Rasenschnitt sehr wichtig. Gerade im Sommer werden viele Fehler gemacht: Weil am Wochenende gerade Zeit ist, wird ohne Rücksicht auf das Wetter der Rasen geschnitten. Und das möglichst kurz: Schließlich soll bis zum nächsten mal Rasenmähen möglichst viel Zeit vergehen. Doch das ist meist der erste Weg, den man geht, wenn der Rasen braun wird und sogar an einigen Stellen ganz abstirbt. Dann sind schnell die robusteren Unkräuter zur Stelle.

Räsen mähen bei hohen Temperaturen

geschnittener Rasen

Rasen im Sommer nicht zu kurz schneiden

Gerade im Hochsommer kommt es auf die richtige Rasenmaht an. Regelmäßigkeit ist immer besser als ein Radikalschnitt, und dabei sollte die Schnittlänge nicht zu kurz gewählt werden. Im Frühling erholt sich der angeschnittene Rasen ja viel schneller, die Hitze bremst sein Wachstum im Sommer, und Unkräuter oder Moos werden ihn dann im Wachstum überholen.

Richtig ist eine Schnittlänge von 3-4 cm, dadurch werden die Wurzeln geschont, die in dem trockenen Boden kaum Halt finden, und auch die Rasenpflanze selbst: Die meiste Kraft steckt ja in der oberen Hälfte des Halmes, wenn er zu kurz geschnitten wird, braucht er wesentlich länger, um wieder ins normale Wachstum überzugehen.

Rasen abharken: Bei Hitze besser nicht

Falls Sie einen Fangkorb an Ihrem Rasenmäher benutzen, erübrigt sich diese Frage. Viele Gärtner harken ihren Rasen nach dem Mähen aber ab, um auch dabei gleich Unkräuter und Moos zu entfernen. Das tut dem Rasen bei trockenem Boden und Hitze aber überhaupt nicht gut: Es werden sehr viele Rasenwurzeln mit herausgeharkt, und nachher wundern Sie sich über kahle Stellen.

Besser ist es generell, den Rasen wie üblich spätestens alle zwei Wochen zu mähen, und die kurzen abgeschnittenen Grashalme einfach liegen zu lassen. In diesem Fall verbessert der Grasschnitt sogar die Humusbilanz und fördert die Krümelstruktur des Bodens. Das funktioniert aber nur bei kurzen Grasschnipseln, bei langen Stücken verkehrt sich die Wirkung ins Gegenteil: Längere abgeschnittene Grashalme müssen nach dem Mähen unbedingt entfernt werden, sonst erstickt der Rasen. Denn zuviel Grasmaht raubt den Graspflanzen den Sauerstoff, den sie zum Wachsen brauchen.

Rasen wässern – aber richtig

Rasenschnitt im Sommer

schlecht geschnittener Rasen im Sommer

Oft sehe ich immer noch in verschiedenen Gärten, daß der Rasensprenger schon am Vormittag aufgestellt wird und den ganzen Tag über in Betrieb ist. Zwar wird er mehrmals umgestellt, aber: Abgesehen von den hohen Wasserkosten darf die Rasenfläche ab dem späten Vormittag bei hohem Sonnenstand nicht mehr gesprengt werden. Ansonsten wird das schöne Grün schnell braun werden: Der Rasen „verbrennt“. Deshalb lieber in den Abendstunden kräftig mit dem Schlauch sprengen, wenn sich die Rasenfläche schon etwas abgekühlt hat. Ihre Rasenpflanzen werden es Ihnen danken.

Gartenstühle

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Es gibt wohl kaum einen Garten, und ist er noch so klein, daß man nicht einige Gartenstühle hinstellen könnte. Angebote gibt es wie Sand im Meer, und oft kann man sich auch kostenlos einige Stühle beschaffen. Einiges sollten Sie aber vorher bedenken.

Der Stuhl im Garten

Es kommt in erster Linie darauf an, wo die Stühle später stehen sollen und benutzt werden. Je nach dem muß man sie nämlich auswählen.

Stehen die Gartenstühle im Rasen, dann sollten sie nicht aus vier, möglichst spitzen Stuhlbeinen bestehen. Denn die würden früher oder später im Boden versinken, und das gemeine daran: nicht alle auf einmal, dann würde man ja nur immer kleiner werden. Nein, meistens ist es ein einziger Fuß, der immer niedriger wird, und schon kann der ganze Stuhl umkippen.

Wenn die Stuhlbeine dann noch aus Holz sind,  ist die Gefahr groß, daß sie sogar brechen.

Gartenstuhl kippsicher

Gartenstuhl kippsicher durch querliegende Auflage an den Füßen

Besser ist in solch einem Fall ein Gartenstuhl, bei dem zwei Füße mit einer Querstrebe verbunden sind. Und diese Querstrebe muß natürlich so tief wie möglich unten sein und ebenfalls zur Auflages des Stuhles auf den Boden beitragen.

Das beste Beispiel sind die abgebildeten Biergartenstühle, die sich schon seit Jahrzehnten bewährt haben. Dadurch, daß sie kaum in leichtem Boden einsinken können, fällt man mit seinem Stuhl auch nicht so leicht um.

Was gerade im Biergarten von Vorteil ist, wenn man nicht rausfliegen will!

Aber auch im eigenem Garten ist es natürlich besser, wenn die Gäste sicher sitzen können. Da gibt es allerdings noch andere Möglichkeiten, die vielleicht nicht so robust sind wie die Biergartenstühle, aber dafür schöner aussehen.

Angebote von Gartenstühlen gibt es ja jede Menge, sogar bei den Discountern sind sie hin un wieder zu finden. Nur habe ich aus einigen Fehlern in der Vergangenheit gelernt – die Gartenstühle sollen nicht nur praktischen Nutzen bringen, sondern müssen später auch wieder entsorgt werden.

Und das ist gar nicht so einfach, es kommt darauf an, aus welchem Material diese Gartenstühle bestehen. Da hab ich schon einen richtigen Horror erlebt! Mehr

Hochbeet selber bauen

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Wenn Sie Ihr Hochbeet selber bauen wollen, haben Sie den Vorteil, daß Sie es genau auf Maß bauen können, eben so groß wie der vorhandene Platz eben ist.
Bei den käuflichen Modellen sind Sie doch meistens auch eine Standardgröße angewiesen (Ausnahmen gibt es natürlich auch, aber nicht viele).

Hochbeet aus Holz oder Stein

Die Auswahl des Material ist eigentlich Geschmackssache. Auch eine Kombination ist möglich.
Ich bevorzuge Hochbeete aus Holz, weil sie schneller aufzubauen sind.
Bei der Stein – Variante könnten Sie noch überlegen, das ganze Hochbeet richtig zu Mauern, oder einfach Steine geschickt übereinander zu stapeln.

Das kann dann aussehen, als ob es schon ziemlich alt ist.
Bei beiden Varianten wäre aber ein festes Fundament nötig.

Wie baut man nun ein vernünftiges Hochbeet?

Meine Holz – Hochbeete bestehen aus Holzpfosten 7×7 cm, die ich in gebräuchliche Einschlaghülsen stecke.
Ich nehme dafür die grün behandelten Balken, wie sie auch für Zaunpfähle verwendet werden.

Der Abstand sollte nicht größer als ein Meter sein, dadurch ist die Länge in Meterschritten variabel.
Die Tiefe habe ich auf 80 cm beschränkt, so komme ich immer gut von allen Seiten an mein Hochbeet heran.

Wenn das Hochbeet so aufgestellt ist, daß es von hinten nicht zugänglich ist (eines habe ich vor einer Hecke zu stehen), dann sollten 50 cm das Maximum an Tiefe sein.
Ansonsten wird es zu schwer, um an die hintere Kante heranzukommen.
Und genau da wächst dann das meiste Unkraut!

An diese Balken nagele ich dann dicke Bretter, 3 cm sollten die schon stark sein, sonst sind sie schnell weggefault.
Anfangs habe ich innen noch eine normale Folie angetackert, um die Feuchtigkeit besser zu halten.
Allerdings habe ich festgestellt, daß es dann am Holz anfing zu schimmeln, seitdem nehme ich wasserdurchlässige Folie.
Und der Schimmel ist weg!

Hochbeet und Ungeziefer

Als Ungeziefer bezeichne ich in diesem Fall Schnecken, Wühlmäuse, generell alle Tiere, die meine Freilandbeete zerstören wollen.
Gut, gegen Kellerasseln und Ameisen kann man auch das Hochbeet nicht vernünftig verteidigen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß sie sich in luftiger Höhe auch nicht sehr gerne ansiedeln.

Gegen Feinde von unten hilft ein Drahtgitter, das auf den Boden aufgelegt und an den seitlichen Holzbrettern angetackert wird.
Und oben kann man auch ein Drahtgitter auflegen.
Oder aber einen Aufsatz aus Plexiglas, dann haben Sie im Frühjahr gleich ein Frühbeet aus Ihrem Hochbeet gemacht!

Weiter:
Wie wird das Hochbeet im Innern aufgebaut?

Das Hochbeet

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Das Hochbeet ist eine ungemeine Hilfe, wenn man in die Jahre gekommen ist und noch selber mit viel Freude seinen Garten beackern möchte.

Klar, das Bücken fällt schon schwerer, aber wer es gewohnt ist, sein eigenes Gemüse anzubauen, oder immer frische Kräuter zur Verfügung zu haben, der möchte auf die eigene Ernte nicht verzichten.

Vorteile des Hochbeetes

Aber nicht nur zur Schonung des Rückens werden Hochbeete angelegt.
Weitere Vorteile sind:

-durch den schichtweisen Aufbau des Untergrundes kann eine optimale Versorgung der jungen Pflanzen gewährleistete werden

-ein Hochbeet kann mit einer durchsichtigen Abdeckung versehen werden. Dadurch ist es wie ein Frühbeet schon sehr zeitig zu benutzen

-das Hochbeet ist leichter unkrautfrei zu halten. Die meisten Unkräuter kommen doch von unten in die Beete, durch ihre    Wurzeln. Das ist beim Hochbeet ausgeschlossen, hier kommen nur Unkräuter an, die durch Samenflug übertragen werden.
Da sie noch keine richtigen Wurzeln gebildet haben, sind sie leicht zu entfernen.

Hochbeet für Senioren

Ein Hochbeet kann ganz genau so gut aufgebaut werden, wie es benötigt wird. Es ist in der Höhe sehr variabel, sodaß auch Rollstuhlfahrer bequem alle Ecken erreichen können und das Gärtnern wieder zum Spaß wird.

Denn Quälen müssen wir uns doch tagtäglich mit den vielen Kleinigkeiten des Lebens. Da sollte man sich doch die Sachen, die noch Spaß machen, so einfach wie möglich gestalten.

Hochbeet selber bauen oder kaufen

Ob Sie Ihr Hochbeet selber bauen, oder doch lieber einen fertigen Bausatz erwerben wollen, hängt davon ab, wie fit Sie noch für solch eine körperliche Aufgabe sind.
Ich werde in den nächsten Beiträgen beschreiben, wie ich es mache, dann können Sie ja entscheiden, welche Variante für Sie besser nachzumachen ist.

Eines sollten Sie allerdings nicht vergessen:
Ein richtig aufgebautes Hochbeet hält nur ca.5 – 6 Jahre, dann ist der Inhalt verrottet, und die ganzen Vorteile, die das Hochbeet bietet, sind verloren,
Es muss wieder neu aufgebaut werden.
Das ist allerdings bei einem selbst gebauten Hochbeet in der Regel viel aufwändiger als bei einem aus Kunststoff, daß sich leichter zerlegen läßt.

Beide Varianten des Neuaufbaus von Hochbeeten beschreibe ich aber auch noch, denn das habe ich schon mehrmals gemacht.
Jede hat Vor- und Nachteile, ich werde alles ausführlich aus meiner Sicht erklären, und dann können Sie entscheiden, ob Sie Ihr Hochbeet selbst bauen möchten, oder doch lieber auf ein käufliches Produkt zurückgreifen wollen.

Kompost bauen – jetzt aber schnell!

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Jetzt ist schon fast der letzte Drücker, um einen Komposthaufen im Garten anzulegen.
Immerhin muss man bedenken, daß der Kompost eine ganze Weile braucht, um zu reifen und verarbeitet zu werden.
Deshalb jetzt noch einmal im Schnelldurchlauf, wie Sie einen guten Komposthaufen herstellen können:

1.Die grundsätzliche Entscheidung:

 

Soll es ein richtiger Komposthaufen sein, ein Thermokomposter für den eher kleineren Garten, oder ein Trommelkomposter für den ganz kleinen Garten?
Thermo- und Trommelkomposter erkläre ich später, denn diese können fast zu jeder Jahreszeit angelegt werden.
Für einen richtigen Komposthaufen kommt dagegen besser das zeitige Frühjahr in Betracht.

2.Den Standort wählen.

Möglichst weit weg vom Haus, aber auch mit Abstand zum Nachbarn.
Der Kompostplatz muss ebenerdig sein und sollte im Halbschatten liegen.
Volle Sonne trocknet ihn zu schnell aus, und nur im Schatten ist auch nicht gut, weil der Verrottungsprozess länger dauert und der Kompost eventuell anfangen könnte zu faulen.
Dann riecht er übelst, und ist auch kaum noch vernünftig zu gebrauchen.

3.Den richtigen Untergrund wählen

Möglichst weit entfernt von Bäumen, die starke Wurzeln bilden, und auf gar keinen Fall aus Beton!
Die „Komposthelfer“ wie Regenwürmer, Käfer und Bakterien/Pilze müssen ungehindert an den Haufen herankommen können, ausserdem muss natürlich überflüssiges Wasser in den Boden versickern können.

4.Den ganzen Komposthaufen

…am besten als Drei-Kammer-System anlegen.

Kompost muss immer wieder mal umgeschichtet werden, da haben sich drei Kammern von ca. jeweils einem Quaddratmeter am besten bewährt.
Das ganze kann aus dickem Holz gebaut werden, hält allerdings nicht ewig. Betonwände tun es aber auch.

Ganz zu unterst sollte immer trockenes Reisicht eingebracht werden, das ist gut für die Durchlüftung von unten heraus.
Das ist dann auch immer das erste, was ich auf den neuen Komposthaufen werfe.

5.Gartenabfälle

…und etwas Sand sollten immer im Wechsel aufgeschichtet werden.

Auf keinen Fall Küchenabfälle, das zieht Ungeziefer an und hinterläßt auch immer schlimme Gerüche.
Für sowas ist der Thermokomposter besser, oder ganz genial: Der Trommelkomposter.
Aber nicht der Komposthaufen, da hilft auch kein Draht drüber, wie manchmal empfohlen wird.
Habe ich alles schon probiert, der Gestank lockt Ratten und Mäuse an, und die suchen sich schon ihren Weg.

6.Den Kompost

…mindestens zweimal im Jahr umsetzen.

Bei länger anhaltender Trockenheit  feucht halten, und wenn ein Haufen fertig ist, decke ich ihn auch immer mit einer dünnen Sandschicht ab.
Das verhindert die Verdunstung.

7.Jetzt noch anfangen, wenn noch kein Komposthaufen da ist.
Mit etwas Glück, gutem Wetter, zweimal umsetzen in den nächsten 3 Monaten, genügend Gartenabfälle….haben Sie schon im zeitigem Frühjahr den ersten selbst hergestellten Kompost.

Düngen im Garten mit Mist

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Mit Mist Düngen ist eine hervorragende Möglichkeit, den Boden in Ihrem Garten nachhaltig zu verbessern.
Allerdings ist die Verwendung von Mist nicht so einfach.
Nur Mist kaufen, hinstreuen und das wars – das wars nicht!

Mist muss kompostiert werden

Mist ist eine richtige Nährstoffbombe, da ist so viel drin, da werden die meisten Ihren Pflanzen sehr schnell überfordert werden.
Mist muss vorher bearbeitet werden!

Wenn Sie nur eine kleine Menge Mist angeschafft haben, sollten sie ihn mischen.
Mit ganz normaler Erde, ich gebe da immer einen Teil Mist und drei Teile Erde dazu, und vermische das ganze ordentlich.

Das ganze Gemisch verwende ich aber nur bei älteren und gestandenen Pflanzen, niemals bei jungen, gerade gepflanzten.
Dort finde ich, verbrennt der Mist ganz schnell die kleinen Pflänzchen, hier nehme ich lieber Kompost oder Mulch.

 

Mist und Kompost

Mist kann man allerdings auch ganz hervorragend verwenden, um den eigenen Kompost aufzuwerten.
Einfach auf den Komposthaufen immer eine kleinen Schicht Mist mit einbinden, das sorgt für zusätzliche Nahrstoffe, die auch erhalten bleiben, und reichert das Kompostpaket auf jeden Fall enorm an.

Besser erhalten Sie auch keinen käuflichen Kompost!

Und ich bin sowieso ein Mensch, der lieber was eigenes produziert, von dem er weiss, was drin ist, als diese Säcke zu kaufen, wo kein Mensch weiss, wie alt die sind und wie die hergestellt wurden.

Damit will ich die Angebote aus dem Baumarkt auf keinen Fall verteufeln, aber was ich selber hergestellt habe, das kenn ich auch besser.

Und Mist – da sind wir wieder beim Thema – gibt es ja im Baumarkt sowieso nicht.

Jedenfalls nicht den Mist, den ich meine!

Darum mein Tip:

Wenn Sie frischen Mist vom Bauern bekommen können, nehmen sie ihn!
Aber streuen Sie diesen Mist nicht wahllos im Garten aus, sondern machen Sie ihn „zahmer“, durch vermischen mit Erde etwa.
Und lassen Sie ihn wenigstens vier Wochen in dieser Mischung ruhen, ehe Sie ihn an Ihre empfindlichen Pflanzen geben.

Denn wenn der so gewachsene Mist dann reif ist, haben Sie den besten Kompost, den Sie sich vorstellen können.
 

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